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Saturn e.V.

 

Durchsage vom 23.7.10

 

Das Leid der Welt

Warum lässt Gott das Leid in der Welt zu? Sind wirklich nur die Menschen für dieses Leid verantwortlich? Warum hilft Gott den Unschuldigen nicht?

All diese Fragen möchte ich euch hier beantworten mit einigen Beispielen, die ihr gut verstehen könnt.

Einmal hat Gott seine gesamte Schöpfung vernichtet, weil die Menschen böse wurden und ihn, den Schöpfer vergaßen, seine Gesetze missachteten. Es sollte nie wieder geschehen. Gott hat andere Pläne gefasst. Ihr kennt diese Geschichte.

Von Anbeginn aller irdischen Zeiten war klar, dass die Menschen zu lernen hatten aus eigenem, freien Willen heraus, ihren Weg zu Gott zurück zu finden. Diesen freien Willen darf selbst Gott nicht brechen. Dennoch die Seinen, die nach seinem Willen leben.

Es gibt also jene, die von vorn herein nach Gottes Willen leben, das sind die wahren Kinder Gottes. Und es gibt jene, die Gott erst wieder finden müssen, um sich dann ebenfalls wieder seinem Willen zu beugen. Gott hat für jeden einen Plan, eine Aufgabe. Aber der Mensch, der Gott noch nicht gefunden hat, lebt nicht nach diesem Plan. Er steht auf einem anderen, rein irdischen Weg. Ihr, die ihr Gott gefunden, ja niemals verlassen habet, werdet zu Recht die wahren Kinder Gottes genannt. Alle anderen haben noch einen weiten Weg vor sich.

In einer Familie, wo Kinder unterschiedlichen Alters zusammen leben, müssen die Älteren immer auf die Kleinen achten und oftmals der Kleinen wegen, auf etwas verzichten. Z.B. auf ihre uneingeschränkte Freiheit. Ebenso wird stets die ganze Familie sich sorgen und ängstigen, wenn einer von ihnen Dummheiten macht oder krank ist. Einer für alle, alle für einen.

Da ihr alle im eigentlichen Sinne eine große Familie seid, werden immer einige unter der Dummheit oder der Bosheit von anderen zu „leiden“ haben.

Dennoch geht es auch ohne Leid. Es genügt die Erkenntnis, dass ihr eben alle eine Familie seid. Und es genügt die Erkenntnis, dass Vergebung wahre Liebe ist. Es genügt die Erkenntnis, dass ein liebender Mensch voll des Mitgefühls ist, aber nicht voll des Mitleids. Lasset los und erkennet, dass jeder für sich selbst zu sorgen hat, keiner über den anderen zu urteilen hat und dass ihr im Prinzip alle gleich seid, da euer Herkunftsort derselbe ist. Ihr stammt aus einem Haus, wenn auch aus unterschiedlichen Zimmern.

Des Weiteren sei euch die Erkenntnis sicher, dass ihr zusammen Gottes Geist und Wirken verkörpert. D.h. Gott wirkt durch jeden einzelnen von euch. Darum ist der Mensch in seinem inneren immer ein gutes Lichtwesen. Was ihn sodann verändert, ist die Abtrennung von Gott durch seine Taten und sein eigenes Ego.

Es gibt viel des Bösen in eurer Welt und ihr könnt sicher sein, dass dies nicht von Gott kommt. Aber er hat euch allen die Macht gegeben, gegen das Böse anzutreten und eure Liebe siegen zu lassen. Die Liebe trägt stets die Wahrheit und umgekehrt. Ihr werdet alle erkennen und sehen, dass stets die Wahrheit siegt, sich durchsetzt. Warum dies manches Mal so lange dauert liegt daran, dass die Menschen nicht zusammen halten. Eine Gruppe erreicht stets mehr als ein einzelner Mensch. Dennoch gibt es sie, die Einzelkämpfer, die mit ihrem Enthusiasmus und Kampfgeist andere motivieren und letztendlich anführen. Kämpfer sind immer bereit, für ihre Sache einzutreten. Da die anderen aber nur Mitstreiter sind, fühlen sie nicht die gleiche Kraft in sich, es sei denn, Gott verbindet sie in Liebe und das tut er, wenn es um einen göttlichen Auftrag geht. Einen göttlichen Auftrag haben alle Lichtarbeiter und sie tragen diese Aufgabe in sich, als Teil ihres Selbst. Sie achten auf die Zeichen und sie leben die Liebe ohne wenn und aber. Die gelebte Liebe ist entscheidend, nur die gelebte Liebe.

Es genügt also nicht für Menschen zu beten, die am verhungern sind. Geben plus Beten! Da ihr alle Brüder und Schwestern seid, sollte es ein Einfaches sein zu helfen. Dennoch haben die Menschen das Miteinander verlernt. Darum und nur darum entstand immer mehr Leid auf der Welt. Hass, Neid und Missgunst trennt sie voneinander und von Gott selbst. Kriege kommen und gehen, weil die Menschen gegeneinander statt miteinander sind. Negative Emotionen ziehen immer mehr davon an und die Liebenden darunter sind verloren. Gott kann sie wegführen, wenn sie auf ihn hören. Doch den meisten fehlt es an Mut. Tatsache ist, dass ich euch schon 1995 predigte, ihr sollt raus aus den Großstädten ziehen, da die negativen Schwingungen dort mehr und mehr zunehmen.  Aber noch immer leben einige von euch dort, weil ihnen der Mut und die Liebe fehlt. Ja ! Mangelnde Liebe ! Menschen, die mich wahrhaftig lieben, folgen stets meinem Rat und meiner Hilfe. Was also soll Gott tun, wenn euch die Liebe fehlt?

Hätte Moses die Liebe gefehlt, was wäre aus den Juden geworden? Alle die ihm folgten, waren mutig und voll der Liebe, sonst hätten sie es nicht geschafft. Doch – jetzt kommt es: Immer wenn sie der Mut und die Liebe zu Gott verlassen hat, fielen sie zurück und so zogen sie 40 Jahre durch die Wüste.

Ihr seht also, alles liegt in euch selbst. Trennet euch niemals von Gott ab. Folgt ihm in Liebe und vollem Vertrauen und gebet niemals auf. Liebe und Mut und Kampfgeist für euch und die euren, müssen fester Bestandteil eurer Seele sein und bleiben. Und ihr müsst ihr folgen. Gefühl und Verstand im Einklang. Das rufen Gottes fühlt ihr stets in euch, wenn ihr euch nicht ablöst von seiner liebenden Führung.

Gott selbst ist beständig, voll der Gnade und Barmherzigkeit für euch alle, solange ihr selbst beständig seid und seinem Ruf folgt.  Begreifet ihr nun die Zusammenhänge? Alles hat Geist und Liebe, jedes Ding. Auch die vermeintlichen toten, materiellen Güter. Denn eure Liebe gibt ihnen Leben = Energie. Euer Geist ist verbunden mit dem Heiligen Geist Gottes. Dem Schöpfergeist. Dem Herrn aller Dinge. Jedem und allem hat er seine Gesetze eingehaucht, so dass alles seinen vorbestimmten Weg gehen kann. Wer sich aber davon abtrennt, kann diesen Gesetzen und Wegen nicht mehr folgen. Alles ist im Prinzip eins in Gott. Er hält alles fest in seiner Hand. Doch wer auf einen anderen Pfad abwandert, muss sich nicht wundern. Sein Leben wird sich verändern im materiellen Sinne. Doch die Liebe wird er verlieren. Genau das ist auf der Welt geschehen und löste Kettenreaktionen aus.

Dennoch will ich noch einmal betonen: Die Hilfe Gottes ist da. Leset ihr die ersten Durchsagen hier noch einmal durch, werdet ihr abermals viel der Hilfe erhalten. Nun liegt es an euch zu handeln, oder eben nicht. Wer glaubt, sein Ego bringe ihn weiter als der Geist Gottes, möge seinem Ego weiterhin folgen. Wichtig ist nur die Erkenntnis, dass Gott nicht Schuld an seinem Leide trägt.

Machet die Menschen darauf aufmerksam, dass sie es sind, die Entscheidungen zu treffen haben. Entscheidungen für die Liebe oder gegen sie. Entscheidungen für das Geben oder für das Nehmen. Die Geber werden stets erhalten. Den Nehmern wird alles genommen. Denn die Geistigen Gesetze sind unumstößlich. Ihr seid euer Schicksal. Ihr tragt die Verantwortung für eine ganze Welt. Denn was ihr aussendet, wird nicht nur euch wieder treffen. Solange alle Menschen negativ senden, wird die Erde nicht heilen von ihren Wunden. Den Wunden der Habgier, den Wunden der Macht und der Ausbeutung, der Unterdrückung und der Sklaverei. Die Erde wird erst dann Heilung finden, wenn alle Menschen zur Liebe zurück gefunden haben. Helfet ihnen dabei. Ihr seid die Pioniere, was ihr sendet, werdet ihr empfangen und von euch aus wird das Licht -und Friedensreich seinen Anfang nehmen. Denn Licht und Frieden breiten sich aus wie eine Seuche. Wo die Erkenntnis liegt, dass euer Leben ein fruchtbares ist, wird euch gleich getan. Doch hier fehlt euch noch etwas: Mut zur Wahrheit!

Ihr habet noch nicht gelernt, euer Glück, eure Lebensfreude, eure Freiheit zu schätzen und dankbar dafür zu sein. So lange ihr noch jammernd umherlauft und innerlich klagt über euer Leben, gibt es nichts, das die anderen anziehen würde. Ein Leben in und mit Gott sieht anders aus. Fröhlich, mutig und voll der Liebe würdet ihr nach außen strahlen.  Und warum tuet ihr das nicht? Weil euch selbst noch das Gottvertrauen fehlt und weil ihr statt Liebe, Selbstmitleid fühlt.

Was seid ihr doch für arme Wesen? Gott liebt euch, sorgt für euch, tröstet euch und führt euch durch das Leben. Er hat euch frei gemacht und liebend den Weg zu seiner Macht gezeigt. Welch schrecklich Dasein?!

Erkennet ihr eure eigene Dummheit? Es ist dies euer Ego, das in Selbstmitleid versinkt ob der kleinen Taten und Opfer, die ihr dafür bringen musstet. Klein im Vergleich zu dem, was euch geschenkt wurde. Macht! Die Macht der Liebe! Die Macht Gottes!

Ich werde euch von dieser Macht in euch berichten, das nächste Mal….

Jesus

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